Bürgerversammlung in Erwitte
Werner Bielawa zur Sekundarschule: Der Weg und das Ergebnis waren nicht optimal, trotzdem ist die Sekundarschule für den Schulstandort Erwitte-Anröchte wichtig.
Weitere Themen waren: Bauplätze, Grünflächen, Kirmes und Arbeitseinsätze.
Werner Bielawa
Sekundarschule: Ortsvorsteher Werner Bielawa kritisierte erneut den Weg (mangelnde Transparenz, einseitige und falsche Informationen, sowie Vorfestlegungen der Verwaltung) und das Ergebnis (unveränderte Klassenverbände von Klasse 5 bis Klasse 10) beim bisherigen Verfahren Sekundarschule Anröchte-Erwitte. Trotzdem hofft er auf einen guten Start der Sekundarschule, damit nicht der Schulstandort Erwitte-Anröchte gefährdet wird. Zudem formulierte es das Ziel, dass der Stadtrat innerhalb der nächsten zwei Jahre beschließt, dass ab Klasse 7 kooperativ unterrichtet wird und damit ab Klasse 7 neue Klassenverbände gebildet werden.
Bauplätze: Es sind noch 8 bis 10 Bauplätze aus städtischer Vermarktung zu erwerben, allerdings muss dafür noch eine Halle abgerissen werden und anschließend eine Baustraße gebaut werden. Werner Bielawa: „Wir müssen dafür sorgen, dass ab Frühjahr Bauplätze zur Verfügung stehen, denn unser Ziel ist es, junge Familien in Erwitte zu halten“. Auf die Frage wann das nächste Baugebiet angegangen wird antwortete Bürgermeister Peter Wessel: „Nicht vor 2015, das habe auch der Konsolidierungsausschuss so beschlossen“. Dieser Beschluss ist der FDP nicht bekannt. Christof Rasche: „Wir halten diesen Ansatz für falsch, wir müssen gerade aufgrund der demographischen Entwicklung immer in der Lage sein, bauwilligen jungen Familien Bauplätze zur Verfügung zu stellen“.
Grünflächen: Insbesondere Heinz Gläsner und Ulla Henke kritisierten den Zustand einiger öffentlicher Beete. Bürgermeister Peter Wessel und Ortsvorsteher sagten einen Ortstermin im Schiebenkämper-Feld zu. Dort soll ein Beet grundlegend von der Stadt instand gesetzt werden, damit es anschließend von den Anliegern gepflegt werden kann. Zudem war man sich einig, dass ohne den Einsatz von Spritzmitteln die dauerhafte Pflege von großen städtischen Flächen nicht möglich ist.
Kirmes: Die Schlosskirmes soll attraktiver gestallt werden. Mit moderneren Fahrgeschäften, einem neuen engagierten Zeltbetreiber. Gastgeber des „gastlichen Dorfes“ ist diesmal die Kernstadt. Werner Bielawa rief die Erwitterinnen und Erwitter dazu auf, sich aktiv an der Arbeit zu beteiligen.
Mühlenteich: Werner Bielawa bezeichnete den Zustand des Mühlenteiches an einigen Tagen als unerträglich. In einem Behördengespräch hat mach die Probleme und Lösungsansätze diskutiert. Die Behörden sagten zu noch einmal intern zu beraten um anschließend eine Lösung vorzulegen. Das Ergebnis steht noch aus.
Arbeitseinsätze: Werner Bielawa wünscht sich eine Truppe von motivierten Senioren die sich nach dem Motto „feiern und arbeiten“ um verschiedene kleine und größere Aufgaben kümmern. Es gibt schon Gruppen die sich beispielshalber um Kirche und Heimathof bemühen. Da ist großes Potential vorhanden.
Quelle: DER PATRIOT
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