FDP debattiert die B55n in Stirpe
ERWITTE. Am Montag, 9. Mai um 19 Uhr laden die Erwitter Liberalen zu einer öffentlich Stadtverbandsversammlung in das Bistro Bonavita nach Stirpe ein. Werner Bielawa: „Ein zentrales Thema wird die dringend notwendige Verkehrsentlastung für Erwitte und Stirpe sein. Der NRW-Umweltminister belegte kürzlich die enormen gesundheitlichen Belastungen für die Menschen, die an vielbefahrenen Straßen wohnen.“
Zuvor redet die FDP mit Vertretern der Betriebsräte der Zementwerke über die zukünftigen Abgrabungsflächen die bereits im Wiesenweihenvertrag und im Flächennutzungsplan der Stadt Erwitte festgelegt wurden. Die Arbeitnehmer haben Angst um die Existenz ihrer Arbeitsplätze. Während die FDP weiterhin zu diesen Inhalten steht, haben CDU und SPD diese gemeinsame Position im Kreistag verlassen. Kreistags- und Ratsmitglied Xaver Frede: „ Die FDP unterstützt die Betriebsräte bei ihrem Ziel, das der Regionalrat im Dezember auf der Grundlage des Wiesenweihenvertrages und dem FNP entscheidet.“
Desweitere geht es um die Frage, ist die Gemeinschafts- oder Verbundschule der bessere Weg für eine Schulkooperation zwischen Anröchte und Erwitte. In seinem aktuellen Urteil sagt das Verwaltungsgericht Arnsberg, dass die Genehmigung der Gemeinschaftsschule in Finnentrop rechtswidrig sei. Es handele sich nicht um Schulversuche, sondern um die systematische Einführung einer neuen Schulform. Hubert Hense: „Aufgrund dieser neuen Rechtsgrundlage wird die FDP ihre Position festlegen, ob der ambitionierte Zeitplan noch zu halten ist“.
Darüber hinaus geht es um die Baumaßnahme Gografenstraße. Die Anlieger sind mit dem bisher vorgesehenen Bauvorhaben nicht einverstanden. Nach Auffassung der FDP muss eine gemeinsame, sachliche und gute Lösung möglich sein.
Christof Rasche: „Gerade bei diesen interessanten Themen freuen wir uns über den Besuch interessierte Bürgerinnen und Bürger.“
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