Gegen die Raserei
Auf Initiative von MdL Rasche werden zwei Mittelinseln auf Berger Straße in Erwitte eingerichtet – Ausbau der L 735 zwischen Berge und Weickede sicher
ERWITTE / ANRÖCHTE Die Sanierung der L 735 zwischen Berge und Weickede ist gesichert. Außerdem wird die Berger Straße in Erwitte „entschärft“. Darauf hat jetzt der FDP-Landtagsabgeordnete Christof Rasche hingewiesen.
Er bezog sich dabei auf das jüngst vom NRW-Ministerium für Bauen und Verkehr veröffentlichte Erhaltungsprogramm 2010 für Landstraßen.
Für das 1,34 Kilometer lange Teilstück der L 735 zwischen Berge und Weickede stehen laut Rasche 300 000 Euro zur Verfügung. Zudem wurde der gewünschte Radweg zwischen Berge und Weickede mit in die Bürgerradwege-Maßnahmenliste 2010 aufgenommen (wir berichteten). Rasche: „Der Radweg wurde von der Gemeinde Anröchte und von der Stadt Rüthen beantragt. Wenn die Kommunen den Radweg wollen, müssen sie Gas geben, denn insgesamt stehen in dem Programm zwei Millionen Euro für 25 Maßnahmen bereit. Ich befürchte, dass dieses Geld nicht für die letzten Projekte ausreichen wird.
Die Sanierung der Landstraße aber ist finanziert.“ Zu der Maßnahme auf der Berger Straße in Erwitte (ebenfalls L 735) sagte der Landespolitiker: „Dort wird unglaublich schnell gefahren, sowohl am Ortseingang, als auch auf der langen Strecke bis zum Alten Hellweg. Mit zwei Mittelinseln in Höhe der Lönsstraße und der Florianstraße soll dort die Geschwindigkeit des Verkehrs erheblich reduziert werden. Das Land stellt dafür insgesamt 30 000 Euro zur Verfügung.“ Die konkreten Planungen würden gerade erstellt. Bereits im April solle diese Maßnahmen umgesetzt werden.
Dank für diesen Einsatz sprach dem Landespolitiker auch Erwittes Bürgermeister Peter Wessel im Zuge der jüngsten Ratssitzung aus. Rasche wiederum hatte sich zuvor bereits bei Verkehrsminister Lutz Lienenkämperfür die unkomplizierte Zusammenarbeitbei dieser Maßnahme bedankt.
Insgesamt wird die Landesregierungim laufenden Jahr laut Rasche 167,2 Mio. Euro in den Ausbau und in die Sanierung des Landstraßennetzes investieren. Mit 73 Millionen Euro für die Straßensanierung liegt der Schwerpunkt der Investitionen 2010 wieder deutlich auf dem Erhalt der Substanz. „Dank unserer großen Anstrengungen haben wir die Infrastruktur bei den Landstraßen seit 2005 Jahr für Jahr verbessert“, bilanzierten der FDP-Politiker. Die Investitionen seien stufenweise um rund 25 Prozent von 133,2 Mio. Euro im Jahr 2005 auf 167,2 Mio. Euro in 2010 gestiegen. Für die Erhaltung der Landstraßen steigerte NRW den Etat um 40 Prozent auf jetzt 73 Mio.Euro.
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