FDP für Stufenlösung
Hier könnte ein Mini-Aufzug den erhöhten Bereich der Halle erreichen.
Lars Engelmeier: „Die Entscheidung war nicht einfach, wir haben eine ganze Reihe von Gesprächen geführt, sehr viele Fragen gestellt, zuletzt beim Erörterungstermin am vergangenen Montag, an dem rund 40 Personen teilnahmen.“
Ihre Recherche fast die FDP wie folgt zusammen:
1. Laut Architekt und Verwaltung ist eine Lösung mit zwei Stufen oder ohne Stufen grundsätzlich möglich. Die Entscheidung solle schnell gefasst werden, da die Arbeiten an der Planung erst wieder fortgesetzt werden, wenn diese Grundsatzentscheidung getroffen ist.
2. Die Barrierefreiheit ist bei einer Stufenlösung auch ohne große Rampen (5,60x2,00m) möglich. Durch zwei sogenannte Miniaufzüge im Eingangsbereich, die den Höhenunterschied von 35 cm überbrücken.
3. Für die Rohre, Durchmesser 60 cm, die unter der Tanzfläche verlegt werden, muss der Lehmboden bei einer Stufenlösung um 30 bis 40 cm tiefer ausgehoben werden. Das verursacht Mehrkosten, die der Architekt nicht beziffern konnte, die aber sicherlich überschaubar sind, der Bagger arbeitet sowieso in der Halle. Die Kostenrisiken sind bei den Unsicherheiten, wie sieht es unter dem Boden tatsächlich aus, Baukostensteigerungen und was wird das Schadstoffgutachten ergeben, viel größer.
4. Die Schützenvereine lobten am Montag die Zusammenarbeit mit der Verwaltung, die laufend auch über kleine Planungsänderungen informiert hat. Über einen langen Zeitraum wurde immer mit Stufen geplant, über eine Planung, die eine ganz signifikante Änderung vorsieht, eine Halle ohne Stufen, wurden die Vereine am 25. August informiert.
5. Wenn die Länge der Fläche der Miniaufzüge ausgeweitet wird, ist dort auch die Nutzung von Betten möglich, das beim Thema Katastrophenschutz ein wichtiger Punkt sein könnte.
Nach der Abwägung aller Argumente kommt die FDP zu folgendem Ergebnis: Wir sind für die Lösung mit Stufen. Der Charakter der Halle wird erhalten, die Barrierefreiheit wird auch ohne große Rampen gesichert. Die Mehrkosten sind überschaubar. Deshalb folgen wir gerne dem Wille der Schützen- und Musikvereine.
Lars Engelmeier und Christof Rasche beschäftigen sich seit einiger Zeit mit der Hellweghalle.